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Projekt "Festkörper-Wasserstoffspeicher auf Nano-Magnesium-Basis"
Fördergeber: BMVIT A3 Programm
Für den längerfristigen Umstieg auf alternative automotive Treibstoffe gilt Wasserstoff in Verbindung mit einer Brennstoffzelle als aussichtsreichster Kandidat. Ein zentrales Problem bei der Umsetzung stellt indes die Speicherung des Wasserstoffs dar. Ein alternativer Weg der Wasserstoffspeicherung bietet sich mit der reversiblen Bildung bzw. Zersetzung von Metall-Hydriden (z.B. MgH2) an.
Im Rahmen das Projekts soll ein Wasserstoff-Tanksystem auf Basis der Festkörperspeicherung, bestehend aus einem Speichermedium mit massivem nanokristallinen Magnesium, Leichtmetall-Behälter und Sensorik für Füllstandsmessung und Steuerungselektronik entwickelt werden.
Der Einsatz von teuren, schweren und z.T. umweltbedenklichen Legierungszusätzen (Schwermetalle) zur weiteren Verbesserung der Be- und Entladekinetik sowie der Onset-Temperatur soll optimiert bzw. durch Verwendung wirtschaftlicherer und unschädlicher Katalysatoren vermieden werden. Eine Erhöhung der Gesamtsystem-Speicherkapazität soll durch Verwendung von Behältern aus Leichtmetalllegierungen erzielt werden. Eine Sensorik zur Überwachung des Beladezustandes (Füllstandes) wird entwickelt. Die Langzeitstabilität und Verträglichkeit des neuen Speichermediums mit anderen Komponenten wird geprüft.
Partner:
- Universität Wien
- Bitter GmbH
- Neumann Aluminium
- Cardec International GmbH

Abb.: Wasserstoffbetriebenes Fahrzeug



maciej.krystian@ait.ac.at