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Extremer Temperaturwechsel · Abschreckung in Wasser

Für den Einsatz über weite Temperaturbereiche und bei raschen Temperaturänderungen muss die Temperaturwechselbeständigkeit von Werkstoffen und deren Komponenten gesichert sein.
Dafür bieten wir unseren Kunden aus der Elektro- und Elektronikindustrie, der KFZ-Zulieferindustrie, der Luft- und Raumfahrtindustrie und der Keramikindustrie Überprüfungen mit einem weiten Spektrum an Temperaturbedingungen:
- Bereich –40 ° bis +175 °C: diese Untersuchungen werden in einer Klimakammer mit einer Heiz- bzw. Kühlgeschwindigkeit von bis zu 3 K/min und einer programmierbaren relativen Luftfeuchte bestimmt.
- Bereich –150 ° bis +300 °C: diese Anlage wurde zur Qualifizierung von Raumfahrt-Werkstoffen entwickelt. Die maximale Heiz- und Kühlgeschwindigkeit liegt bei 5 K/min, die Versuche können unter Luft, Schutzgas oder Vakuum durchgeführt werden.
- Bereich RT bis +1600 °C: diese Untersuchungen können unter Luft, Schutzgas oder Vakuum durchgeführt werden. Je nach Material werden Aufheizgeschwindigkeiten bis zu 100 K/sec erzielt.
Möglichkeiten der Thermoschockbeständigkeitsprüfungen
Nach DIN 51 068 Teil 1 kann durch wiederholtes Abschrecken des 950 °C heißen Probenkörpers in kaltem Wasser die Thermoschock-Beständigkeit geprüft werden. Auf Kundenwunsch kann eine höhere Ausgangstemperatur bis 1550 °C gewählt werden, oder das Abschrecken kann unter kryogenen Bedingungen in flüssigem Stickstoff bei –196 °C erfolgen.
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